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MOZART - EIN SEGEN FÜR DIE CHRONOBIOLOGIE.

Schon Platon war der Meinung, dass die Weltseele aus einer musikalischen Harmonie besteht. Und im Mittelalter bis in das 16. Jahrhundert war Musik sogar Pflichtfach im Medizinstudium. Nicht nur psychische Gebrechen, auch Fieberdelirien oder Schlaganfälle wurden mit Musik behandelt und die Gicht mit Harfenspiel therapiert. Inzwischen gilt wissenschaftlich gesichert, dass Musik sowohl Emotionen, als auch das autonome Nervensystem sowie das Hormon- und das Immunsystem positiv beeinflusst.

Mozarts Musik scheint eine universelle Energie innezuwohnen. Dies würde erklären, dass sie sich überall auf der Welt großer Beliebtheit erfreut. Studien haben gezeigt, dass Mozarts Kompositionen auf Menschen unterschiedlichster Kulturbereiche eine ähnliche Wirkung haben und Menschen dabei unterstützen, IHR INNERES GLEICHGEWICHT WIEDERZUFINDEN. Dies gelingt um so besser, wenn sich Rhythmus, Harmonie und Melodie in einem optimalen Verhältnis zueinander befinden. Bei Mozart ist diese Ausgewogenheit in idealer Weise vorhanden, was auch die universelle Wirkung seiner Musik erklärt. Hinzu kommt, dass Mozart für seine gesamte Musik die Frequenz 432 Hz verwendet hat. Nach dieser Frequenz stimmte in der Vergangenheit jeder Musiker seine Instrumente. Diese Weisheit ist inzwischen weitestgehend verloren gegangen.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle einen in der Zeitschrift "Nature" publizierten Artikel, in dem berichtet wird, dass Studenten nach dem Anhören einer von Mozart komponierten Sonate für zwei Klaviere( KV448) deutliche Leistungssteigerungen in einem Intelligenztest zeigten. Diese positive Veränderung belegte man später mit dem Begriff „
Mozart-Effekt“, der in Fachkreisen noch immer kontrovers diskutiert wird.

Ein gesunder Organismus ist chronobiologisch in Harmonie - seine Rhythmen sind synchronisiert und aufeinander abgestimmt. Gestörte Rhythmen treten vor allem bei Stress auf. Neue Studien haben gezeigt, dass diese Störungen zu schweren Erkrankungen wie Stoffwechselstörungen, Herzinfarkt und erhöhter Krebsrate führen können.
Prof. Maximilian Moser, einer der international führenden Chronomediziner, ist davon überzeugt, dass die Wiederherstellung einer intakten Rhythmik in der Medizin der Zukunft eine große Rolle spielen wird.

Neueste Forschungen zeigen, DASS LEBEN AUCH MUSIK IST. So folgen die Körperabläufe kosmischen Rhythmen wie dem Tag-Nacht-Rhythmus oder dem Jahresrhythmus. Zu diesen, von außen gesteuerten Rhythmen, kommen innere Rhythmen wie Herzschlag, Atmung oder der sogenannte basale Aktivitätszyklus. Diese Rhythmen sind untereinander vernetzt und verwoben wie die Instrumente eines Symphonieorchesters.

An dieser Stelle zeigt sich einmal mehr Mozarts außergewöhnliche Genialität. Denn intuitiv scheint er "gewusst" zu haben, dass Musik auch Zeitmuster enthält, die seit Urzeiten in der menschlichen DNA gespeichert sind. Wie neueste Untersuchungen zeigen, sind sie besonders geeignet, Resonanzphänomene im Organismus auszulösen und gestörte/blockierte Rhythmen wieder in Gang zu bringen. Die Wirkung geht über den spezifisch angeregten Rhythmus hinaus und wirkt auf das gesamte rhythmische System des Organismus und damit auch auf den wichtigsten Erholungsrhythmus überhaupt - den Schlafrhythmus.

Die von mir entwickelte MOZART-THERAPIE entspricht in wesentlichen Punkten einer Rhythmustherapie. Dabei geht es vor allem darum, die Balance von Schwingungsmustern wieder herzustellen, die für die Steuerung wichtiger Lebensvorgänge eine zentrale Rolle spielen. Besonders wichtig ist dabei, dass aufgrund der emotional öffnenden Wirkung der Musik, NEUE LEBENSENERGIE ins Fließen gebracht wird. Das therapeutische Setting zielt darauf ab, Menschen WIEDER IN KONTAKT MIT FREUDE UND LEICHTIGKEIT ZU BRINGEN - negative Gedanken und Stimmungen werden neutralisiert und dem Positiven wird wieder Raum gegeben, sich zu entfalten.

Mozarts Musik ist so rein und schön, dass ich sie als die innere Schönheit des Universums selbst ansehe.
Albert Einstein

MOZARTS VERBINDUNG ZUM KLOSTER SEEON.

Seeon war schon immer ein Ort der Heilung. Bad Seeon, das sich weit über die regionalen Grenzen hinaus auch als Kur- und Mineralbad einen Namen gemacht hat, wurde 1852 an Dona Amélie, der in Lissabon residierenden Witwe Kaiser Pedros I. von Brasilien, verkauft.
Das Kloster selbst wurde 994 von Pfalzgraf Aribo I. und seiner Gemahlin Adala gegründet. Dazu brachten sie Benediktiner aus St. Emmeram in Regensburg nach Seeon.
Bereits um 540 bestimmte Benedikt von Nursia in seiner Benediktsregel die Fürsorge für Kranke, Schwache und Arme als eine der Grundlagen des klösterlichen Lebens. Die Klostermedizin war seither auch integraler Bestandteil des Gesundheitswesens. Die Klöster der Benediktiner waren im Mittelalter auch Apotheke und Spital in einem. Medizinisches Wissen wurde mit antiken Arznei- und Anatomiebüchern von Generation zu Generation weitergegeben.

Schon als Kind besuchte Mozart, oft gemeinsam mit seinem Vater Leopold, mehrmals das Benediktinerkloster in Seeon. Unter anderem widmete er dem Konvent mehrere Kompositionen, darunter die Offertorien "Scande coeli limina" (KV 34) und "Inter natos mulierum" (KV 72/74 f). An der Klosterorgel dürfte der Teenager auch zwei Offertorien komponiert haben, eines zum Benedictus Fest (1767). Aus diesem Anlass findet inzwischen jedes Jahr auch eine MOZARTWOCHE in Seeon statt.

Auch die unweit des Uferwegs befindliche Stieleiche (siehe Fotos unten) wurde häufig von Mozart und Michael Haydn besucht. Der Weg zu dem inzwischen 17 Meter hohen Solitär heißt deshalb auch Mozartweg. Von hier sind es nur wenige Meter zu meinen Räumlichkeiten in der Weinbergstraße. Für mich ein Grund mehr, die neue Therapie mit der universellen Wirkung der Mozartschen Musik zu verknüpfen.

Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) war von Salzburg aus häufig Gast im Benediktinerkloster Seeon. Erzählungen nach, soll Mozart bei seinen gemeinsamen Spaziergängen mit Michael Haydn regelmäßig auf einer Bank unter der Eiche (der heutigen Mozarteiche) die Schönheit und Ruhe des Klostersees mit seiner idyllischen Umgebung bewundert haben.
(Die Fotos lassen sich per Mausklick vergrößern).

  •  Die Mozarteiche im Herbst

    Die Mozarteiche im Herbst

  •  Der mächtige Stamm der Stieleiche

    Der mächtige Stamm der Stieleiche

  •  Die Mozarteiche Im Wintermodus

    Die Mozarteiche Im Wintermodus

  •  Hinweistafel

    Hinweistafel

  •  Vogelperspektive

    Vogelperspektive

  •  Das Kloster Seeon

    Das Kloster Seeon